Florida Keys

Tag 2 - 4

Nun ging es richtig los mit unserem lang ersehnten Roadtrip. Wir machten uns auf in Richtung Florida Keys, genauer gesagt Richtung Key West! Einfach unglaublich quasi mitten durchs Meer zu fahren. Es war ein irres Erlebnis und bereits jetzt kam ein wenig Karibikfeeling auf.Gegen Mittag legten wir einen Stop im viel zitierten Bahia Honda State Park ein. Mit einem Picknick und der zuvor erworbenen Strandausstattung bewaffnet machten wir uns auf ans Wasser und saßen mit atemberaubenden Blick auf die 7 Mile Bridge am wirklich schönen Strand. Einziger Wermutstropfen, da waren wir leider nicht die Einzigen und der State Park war ziemlich überfüllt. Hier empfiehlt es sich wahrscheinlich einen nicht ganz so berühmten aber bestimmt ebenso schönen Spot für eine etwas ausgedehntere Rast zu finden. Vielleicht hat ja einer von euch eine schöne Anregung dazu.

Auf nach Key West

Nach dem ersten Bad im Golf von Mexiko ging es weiter nach Key West. Wir fuhren den Rest der Strecke durch und waren am späten Nachmittag im unserem Quartier für die Nacht, dem El Patio Motel, angelangt. Der riesige Kaktus, der über die Dächer hinaus ragte, war hier unser Highlight.
Für Key West hatten wir nicht allzu viel geplant. Daher spazierten wir gemütlich drauf los und liesen uns ein wenig treiben. Kurze Zeit später fanden wir uns quasi mit den Füßen im Sand im Southernmost Beach Cafe wieder. Ein traumhaftes Fleckchen Erde und unser Glückstreffer für den Abend: Super leckeres Essen, tolle Bedienung, direkt am Strand und die typische „Laissez fair“ Stimmung von Key West. 

Hier kamen wir auch das erste Mal so richtig mit der super kinderfreundlichen Art der Amerikaner in Berührung, hier wurde jeder Wunsch erfüllt!
ReiseMagnete

Die Kinder hatten ihren Spaß im Sand rumzutoben und auch beim zehnten Versuch dem in die Luft geworfenen Sand zu entkommen bevor dieser auf sie niederrieselt noch keine Langeweile.

Southernmost Point @ Key West
Southernmost Point @ Key West

Nach dem Essen komplettierten wir den schönen Abend noch mit dem obligatorischen Foto vom Southern Most Point of the US. Das gehört einfach dazu und natürlich begegneten wir auch einem Brautpaar 😉

Auf Entdeckungstour in Key West

Am nächsten morgen ging es wieder zu Fuß los. In Key West einen Parkplatz zu bekommen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Allerdings ist es entgegen der Beschreibungen in den meisten Reiseführern doch nicht ganz so winzig und mit zwei drei und fünfjährigen Kindern bei wirklich heißem Wetter doch nicht so einfach zu Fuß zu bewerkstelligen …

Um die Stimmung ein wenig zu erhellen, beschlossen wir in einem echten Diner etwas zu essen. Die Wahl fiel hier auf die bekannte Kette Denny’s Diner. Das hätten wir jedoch lassen sollen. Grundsätzlich waren wir schonmal während unseres Urlaubes an der Ostküste bei Denny’s und das war zwar kein kulinarischer Hochgenuss aber durchaus ok. Diese Filiale hatte ihre besten Tage wirklich hinter sich und wirkte ziemlich abgerockt. Nun gut – versprochen ist versprochen, also bestellten wir etwas womit man unserer Meinung nicht viel falsch machen konnte und alles was Magen-Darm-mäßig für Ärger sorgen könnte zu tode frittiert war. Der Plan ging auf, alle kamen heil aus der Sache raus. Puh!

Danach gingen wir die Duval Street entlang sogen die Eindrücke in uns auf und nahmen für den Rückweg ein Taxi. Das war allerdings nicht ganz so einfach wie gedacht.

Gegen Abend kehrten wir Key West den Rücken und machten uns auf nach Marathon. Hier sollte das erste geplante Highlight unseres Urlaubs auf uns warten!

Marathon & das Dolphin Research Center

Wir machten Station im Hyatt in Marathon und am nächsten Tag stand das Dolphins Research Center auf unserem Programm. Wir hatten uns im Vorhinein über die Möglichkeit Delphine zu sehen und mit ihnen in Kontakt zu kommen informiert und uns war schnell klar, dass Sea World u.ä. für uns eher nicht in Frage kommt.

Daher wählten wir das Dolphin Research Center aus. Der allgemeine Auftritt machte einen recht unaufgeregten Eindruck und der Ansatz das Delphin-Erlebnis mit dem Research Gedanken zu verbinden gefiel uns. Als wir unseren Besuch planten, beschäftigten wir uns natürlich auch mit den möglichen buchbaren Programmen, von der „VIP Dolphin Experience“ bis hin zum „Meet the Dolphin“-Porgramm ist alles möglich. Wir entschieden uns gegen spezielle Programme und für den einfachen Eintrittspreis ins Center. Für uns war es ein sehr schöner Tag mit Delphinen hautnah, jedenfalls fast. Wir kamen sehr nah an die Delphine und Seelöwen heran und lernten eine ganze Menge über diese beeindruckenden Tiere. Für uns war das die richtige Entscheidung, auch aufgrund des Alters der Kinder – mit 3 und 5 Jahren waren Sie einfach noch zu klein, um von den angebotenen Programmen wirklich etwas zu haben.

Das Dolphin Research Center an sich machte auf uns einen professionellen Eindruck. Der Zustand und die Sauberkeit der Einrichtungen ist an manchen Stellen sicher verbesserungswürdig, aber da es sich um einen Non-Profit Gesellschaft handelt und wir den Eindruck hatten, dass das Wohl der Tiere im Vordergrund steht, konnten wir gut darüber hinwegsehen. Wir haben uns dort wohlgefühlt und waren von den Delphinen in ihrer natürlichen Umgebung, dem freundlichen Personal und den gebotenen Informationen begeistert.

Hier geht es zum Bericht unseres nächsten Reiseabschnitts, den Everglades.

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