Unsere Bahamas Kreuzfahrt

Unsere Bahamas Kreuzfahrt

Tag 11 - 14

Bei unserer Reiseplanung hatten wir uns entschieden einen kurzen Abstecher zu den Bahamas zu machen. Von Florida aus ist das ein bezahlbarer Katzensprung und im nachhinein auf jeden Fall eine super Entscheidung gewesen. In unseren Tipps & Tricks für die Reiseplanung(LINK) verraten wir euch wie und wo wir die Reise günstig gebucht haben.

Auf Wiedersehen Sanibel Island

Früh morgens machten wir uns also direkt auf den Weg nach Port Canaveral, wo unsere Kreuzfahrt beginnen sollte. Rund um den Port gibt es einige Parkplätze mit Shuttleservice. Zum Glück hatten wir uns bereits kurz nach der Buchung der Kreuzfahrt dort einen Parkplatz bei Park Port Canaveral reserviert. Dieser Parkplatz hatte für uns das beste Preis/Leistungs-Verhältnis. Uns war sehr wichtig, dass der Parkplatz bewacht ist, da wir nicht unser ganzes Gepäck auf das Schiff mitnehmen wollten. (Es hätte auch nie im Leben in die Kabine gepasst, aber das wussten wir zu dem Zeitpunkt ja noch nicht :-))

Als wir auf dem Parkplatz ankamen mussten wir dem Mitarbeiter nur unsere Reservierungsnummer nennen, bzw. unsere Reservierung auf dem Handy zeigen uns schon konnten wir uns einfach einen Parkplatz aussuchen, total unkompliziert.

Reisegepäck & Auto aufräumen

Zum Glück hatten wir vorher die Koffer so umgepackt, dass wir nur die „kleinen“ Koffer mitnehmen mussten. Wir nahmen also unser Gepäck für die 4 Tage aus dem Auto und machten uns auf den Weg. Bevor wir losgingen machten wir den Innenraum des Autos noch etwas sauber, was sich als gute Idee herausstellte. Wir nahmen also die Überreste der Snacks (u.a. eine Bananenschale) aus dem Auto und warfen diese vor Ort in den Müll. Vermutlich hätten wir sonst nach den 4 Tagen in der Sonne Floridas nicht direkt weiterfahren können.

Jetzt gingen wir zum Shuttlebus und wurden direkt zum Schalter von Royal Caribbean gebracht. Dort durchliefen wir die gesamte Ausreiseprozedur, ähnlich dem bekannten Verfahren vom Flughafen (Reisepässe nicht vergessen!). Wir standen ungefähr 20-30 Minuten in der Schlange und wurden dann aber relativ schnell abgefertigt. Danach mussten wir dann noch unserer Bordkarten (FOTO), welche auf dem Schiff immer „am Mann/an der Frau“ sein müssen, abholen. Dort waren aber sehr viele Schalter geöffnet und man hatte keine Wartezeiten.

Jetzt aber endlich ab auf das Schiff - Die Majesty of the Seas

Nachdem wir dann auf dem Schiff waren und unsere Kabine bezogen hatten folgte noch die Sicherheitsunterweisung. Nachdem wir also wussten wohin wir im Falle eines Falles gehen mussten folgte die Erkundung des Schiffs.

Da wir absolute Neulinge waren was Kreuzfahrten angeht waren wir etwas überwältigt von der Größe des Schiffs (wobei es laut Recherchen ein ‚kleines‚ Schiff ist). Wir sind also erstmal alle zusammen durch das Schiff und haben die verschiedenen Restaurants, Pools, Shops, etc. erkundet. Ich kann wirklich nicht sagen wer überwältigter war, wir oder die Kinder.

Am ersten Abend haben wir dann á la Carte gegessen, wobei die Wartezeit hierbei etwas länger war und es uns persönlich auch nicht so gut gefallen hat. Die Kellner waren sehr nett und höflich – aber die Hinweise, dass nach der Reise eine Umfrage per eMail kommt, die wir bitte unbedingt ausfüllen sollen und Sie erwähnen sollen, naja. Da unsere Kreuzfahrt ja noch nicht mal richtig begonnen hatte nervte uns dies ein bisschen. Die anderen Tage waren wir dann bei dem normalen Buffet – hat uns und den Kindern besser gefallen 🙂

Zu dem Buffet muss man sagen, dass das Essen wirklich sehr gut und abwechslungsreich war. Uns haben alle Mahlzeiten an Bord sehr gut geschmeckt und auch die Wartezeiten waren positiv kurz.

Nassau

Am nächsten Tag erreichten wir Nassau. Das Anlegemanöver eines Kreuzfahrtschiffes an dem ‚kleinen‘ Dock war für uns schon ein Spektakel. Danach ging es dann in langen Reihen zum Ausgang des Schiffs. Da wir eine Glass-Bottom-Boat Tour gebucht hatten mussten wir uns am Dock zu der entsprechenden Menschentraube stellen und dort noch einmal ~ 20-30 Minuten in der Hitze warten bis es losging. Dies war die nervigste Zeit unserer Kreuzfahrt. Im Nachhinein würden wir diese vermutlich nicht mehr an Bord buchen, sondern direkt vor Ort versuchen eine entsprechende Tour mitzumachen.

Die Tour an sich war sehr gut, jedoch muss man unserer Meinung nach nicht unbedingt ein Glasbodenboot nutzen, die Aussicht über Wasser empfanden wir als spannender als den Blick unter Wasser.

Nachdem wir wieder an Land waren haben wir eine kurze Tour durch Nassau gemacht. Dort war es, wie zu erwarten, sehr touristisch. Wir haben uns dann dafür entschieden einmal die hinter der Promenade liegende Einkaufsstraße zu besuchen, einen ReiseMagnet zu besorgen und dann noch ein wenig die Umgebung zu erkunden. Danach ging es dann wieder zurück zum Schiff.

Hier sind ein paar Fotos von unserer Kreuzfahrt auf die Bahamas:

Kino auf dem Pooldeck

Kino auf dem Pooldeck
Kino auf dem Pooldeck

Ein weiteres Highlight unserer Reise (vor allem für die Kinder) war dann Abends der Kinofilm auf dem Pooldeck. Da ein Kinderfilm (Coco – Lebendiger als das Leben) auf der Leinwand am Pool gezeigt wurde suchten wir uns ein paar Liegen und die Kinder schauten den Film. Das der Film in englischer Sprache gezeigt wurde war total nebensächlich, die Kinder hatten trotzdem extrem viel Spaß 🙂 . Da viele der Mitreisenden zu diesem Zeitpunkt noch auf der Insel waren war es auch sehr leer auf dem Pooldeck und man konnte wirklich sehr entspannt dort die Zeit genießen.

Coco Cay - ein Tag relaxen am Strand mit kristallklarem Wasser

In der Nacht ging es dann wieder aufs Meer. Der nächste Tage stand ganz im Zeichen der Coco Cay. Bei der Insel handelt es sich um die Privatinsel der Reederei Royal Caribbean – dadurch ist man „nur“ mit den Mitreisenden auf der kleinen Insel allein.

Ich schreibe allerdings absichtlich kleine Insel und nicht einsame Insel. DIe Insel verfügt über eine eigene kleine Infrastruktur, man hat die Möglichkeit Getränke an verschiedenen Bars zu bekommen, es gibt Wasserrutschen im Meer und Mittags natürlich ein komplettes Open-Air-Buffet Restaurant. Man konnte aber auch durchaus an einen Strandabschnitt gehen, der etwas einsamer war, hierzu konnte man mit einer kleinen Bimmelbahn fahren – oder einfach 10 Minuten auf der Insel spazieren gehen. Wir entschieden uns zu diesem Strandabschnitt zu gehen und genossen dort das wundervolle Wetter und das kristallklare Wasser.

Besorgt euch vorher ein Schnorchel-Set – es lohnt sich !

Unten seht ihr ein kurzes Video von der Insel und der Unterwasserwelt von Coco Cay (beim Schnorcheln gefilmt)

Nachdem wir nach diesem paradisischem Tag wieder an Bord waren ging es zurück nach Port Canaveral. Um dort direkt zu unserem nächsten Ziel, dem Legoland Florida (hier geht es zu unserem Bericht), durchstarten zu können packten wir am Abend unsere Taschen. Wir genossen ein letztes Mal das Buffet und dann ging es ins Bett.

Michael

Ein Kinder der 80er und technikbegeisterter Reisefan. Im Hauptberuf Informatiker. Zuhause zwischen Ruhrgebiet und Hellweg.

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